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Ein

Kunstwerk

(von  

werc

, verwandt mit  ϜÝñãïí  ‚Werk‘, ‚Arbeit‘, siehe dessen ) ist das Erzeugnis  Schaffens.  äußert sich in diesem  häufig Bewunderung für die , einzigartige oder  gelungene Ausführung. In der zeitgenössischen  wird auch der Begriff &dbquo;Kunstobjekt« verwendet.
 
Mit den Begriffen »Kunstwerk« und »Arbeit« werden einzelne Erzeugnisse künstlerischen Schaffens bezeichnet. Die Summe aller Erzeugnisse eines Künstlers wird als »Werk« bezeichnet. »Kunstwerk« und »Werk« haben also unterschiedliche Bedeutungen: »Kunstwerk« bezeichnet einen einzelnen Gegenstand, »Werk« ist die Summe dieser Gegenstände.
 
Der Begriff des Kunstwerks wurde im Laufe seiner Geschichte verschieden definiert, teils weiter und teils enger. Engere Definitionen ordnen dabei nicht jedem künstlerischen Erzeugnis den Status des »Werks« zu. Ein Beispiel dafür ist Begriff des , der nur einen sehr begrenzten Teil ausschließlich der abendländischen Kunst erfasst. Andere Definitionen bemühen sich darum, ein möglichst breites Spektrum der Kunst zu erfassen. Ein Beispiel hierfür ist der Begriff des Kunstwerks, den  in seiner Schrift  anwendet und der danach strebt, auch neuen Kunstformen den Status des »Werks« zuzuerkennen.
 
Werke der bildenden Kunst werden vielfach in  oder  gezeigt, können aber auch in Privatbesitz und damit oftmals für die Öffentlichkeit unzugänglich sein. Während Museen der Künste Sammlungen von Kunstwerken anlegen, um diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, geht es in Galerien um den Verkauf der gezeigten Werke an öffentliche oder private Sammler. Der verkaufende Künstler hat kaum Einfluss mehr auf den Verbleib des Werkes; ebenso profitiert er nicht von den weiteren Verkaufserlösen.
 
Ab einer bestimmten Bekanntheit werden Kunstwerke in ihrer Qualität durch  und  öffentlich bewertet.
 
In Abgrenzung vom Kunstwerk gibt es auch den Ausdruck

Kunstgegenstand

, der Objekte bezeichnet, die neben ihrer künstlerischen Anmutung auch noch einen anderen Zweck erfüllen, wie sie  (

Angewandte Kunst

) oder , aber auch z.­B. die  produzieren.

Quelle: Wikipedia  |   
https://de.wikipedia.org/wiki/Kunstwerk

 
 

 

Der Kunstbegriff in umfassender Bedeutung


 
Es gibt die schönen Künste, aber auch die Ingenieurskunst, die Kunst der Rede oder der Diplomatie, den Ballkünstler, und auf sehr vielen Gebieten den Künstler in seinem Fach. Was ist, in dieser umfassenden Bedeutung, aller Kunst gemeinsam – und was unterscheidet dann die Künstler in den jeweiligen Fächern voneinander? Kunst in diesem sehr weiten Sinn ist eine kreative Tätigkeit (und deren Ergebnis), die mit höchster Effizienz ausgeübt wird; dass also, gemessen an den eingesetzten Mitteln, mit dem Ergebnis eine möglichst große Wirkung erzielt wird. Bei vergleichbarer Wirkung erfährt nicht der höhere, sondern der vergleichsweise maßvollere Aufwand die höhere Wertschätzung als Kunst. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Instrumentarium nur einfach und bescheiden sein müsste oder dass es für den Künstler immer einfach ist, zur einfachsten Lösung eines Problems oder zu den wirkungsvollsten Ausdrucksmitteln zu gelangen.
 
Die einzelnen Formen von Kunst unterscheiden sich aber in der Art der Wirkung, und diese hängt vom Sachgebiet ab. Das Ziel der Ingenieurskunst ist z. B. die tragfähige und solide Brücke, das Wesentliche am Essay ist die scharfsinnige Analyse, der Schwerpunkt der schönen Künste liegt vorwiegend im Wecken und Anregen von Gefühlserlebnissen. Man kann viele Tätigkeiten als Kunst im weitesten Sinn ausüben; die Kriterien dafür sind Kreativität und Effizienz.
Rechtliche Stellung
 
Kunst ist eine Erscheinung in jeder Kultur, Gegenstand sozialer Konventionen und – sofern eine Gesellschaft ein Rechtswesen entwickelt – ein Objekt der Gesetzgebung. In demokratischen Ländern ist das Recht auf Kunstfreiheit entweder in der Verfassung verankert oder im Rahmen der Meinungsfreiheit garantiert. In Staaten mit anderer politischen Organisation wird die Kunstausübung häufig reglementiert und/oder zu Propaganda­zwecken instrumentalisiert. Diktaturen setzen Kunst häufig gezielt dazu ein, das jeweilige Regime zu stabilisieren. Freier künstlerischer Ausdruck wird einer Zensur unterworfen und mit Repressionen bedroht, oder ihnen tatsächlich ausgesetzt. Aufgrund derartiger Repressionen produzieren Künstler dann kritische Werke nicht (Schere im Kopf), veröffentlichen sie nicht, oder gehen in eine innere Emigration. Einige Künstler verinnerlichen die staatlichen, sozialen und/oder religiösen Anforderungen und produzieren – aus Überzeugung oder aus wirtschaftlichen Zwängen – affirmative Werke.
 
Plagiate, Imitate und stark von anderen Künstlern beeinflusste Werke gab und gibt es in jeder Phase der Kunstgeschichte. Wenn der Produzent seine Vorlagen verbirgt, ist dies als Kunstfälschung ebenso strafbar, wie eine Verletzung des Urheberrechts. Um eine solche Verletzung rechtlich fassbar zu machen, werden vom Gesetzgeber Kriterien eingeführt, die im Kunstbetrieb selbst keine Rolle spielen. So kann aus der Sicht des Urheberrechts ein Künstler ein Werk beispielsweise erst dann als sein Eigentum bezeichnen, wenn es eine ausreichende Schöpfungshöhe erreicht hat. Diese setzt eine persönliche, individuelle und geistige (menschliche) Schöpfung voraus, welche eine durch die menschlichen Sinne wahrnehmbare Form besitzt (siehe Werkbegriff des Urheberrechts bzgl. der Schöpfungshöhe).
 
Die Kunstfreiheit ist in Deutschland ein durch Art. 5 Abs. 3 Grundgesetz[18] geschütztes Grundrecht. Kunstwerke selbst können einerseits als Kulturgüter rechtlichen Schutz durch nationale und internationale Bestimmungen und Organisationen (UNESCO, Blue Shield etc.) genießen beziehungsweise andererseits auch rechtlichen Beschränkungen (Ausfuhrverbote etc.) unterworfen sein.[19]

Quelle: Wikipedia  |   
https://de.wikipedia.org/wiki/Kunst

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